Wenn das Quecksilber in Konstanzer Vorgärten sich am liebsten zu einer kleinen Kugel zusammenrollt, dann ist die richtige Zeit für ein paar herzerwärmende Zeilen von Elvis Costello:
“A teenage girl is crying cos she don’t look like a million dollars
So help her if you can
cos she don’t seem to have the attention span”
Seitdem ich den Podcast “The Skeptics Guide To The Universe” für mich entdeckt habe, ist mein Interesse an Wissenschaft im Allgemeinen, speziell aber auch an der Erforschung des Lebens stark gewachsen.
In dem Zusammenhang bin ich vor kurzem über eine Seite gestolpert, die dem wehrten Betrachter, vorausgesetzt er ist mit ein wenig Englischkenntnissen und dem ständigen Übersetzungshelfer Leo bewaffnet, eine wunderbare Einführung in die Welt der Genetik bietet.
Diese Seite führt in 41 leicht verdaulichen Häppchen durch die Vererbungslehre, beginnend mit den aus der Schulzeit schon längst verdrängten Ideen von Herrn Mendel über die Entdeckung der DNA bis hin zur “vollständigen Entschlüsselung” des menschlichen Genoms - wobei es diesbezüglich unterschiedliche Definitionen von “vollständig” gibt
Neben dem uuuuunglaublich faszinierenden Inhalt des Themas selbst gibt die Seite einen guten Einblick in die Arbeitsweise der Wissenschaft.
Und zur Entspannung nach der Lektüre dieser DNA empfehle ich die Kreationen dieses DNA
New Jörg in Aktion:
Die Monitorboxen taten zwar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte (also mir mein Geröhre in die Ohren jagen, damit ich mitleide:-), sahen dafür aber gut aus!
Die mühsam eingeübte Abfolge der eigentlich eher einfach zu memorisierenden Strophen, Bridges und Refrains des U2-Klassikers “With Or Without You” waren so im Nu aus dem Hirn gepfiffen, so dass ich frei Schnauze unter der Führung des zu meiner Linken stehenden Gitarristen die einzelnen Liedfragmente spielerisch kombinieren, arrangieren, modifizieren und vor allem repetieren konnte
Super war’s… oder um Vonneguts Onkel erneut zu strapazieren:
Wenn das jetzt nicht schön war, was denn dann?
Nach einer grobmotorisch ansprechenden Tagesperformance fühlte ich, dass mir gegen abend noch der ganz große Wurf gelingen würde:
Mit einem gekonnt eingegedrehten Bettkick (den letzten nervösen Tageszuckungen, wenn man so möchte) zog ich meinem kleinen mp3-Player die Kopfhörer aus seiner Buchse und trat ihn in das einzige Wasserglas weit und breit, welches am Fuße des Bettes (sogar leicht UNTER dem Bett) auf seinen großen Moment wartete.
1) Natürlich ist das Glas auf dem Bild halbvoll, und nicht halbleer.
2) Der mp3-Player trat heute morgen nach sorgfältiger Heizungs- und dann Heizwärmertrocknung wieder seinen Dienst an - nach dem Training gestern nacht konnte ihm der Dauerregen auf dem Weg zur Arbeit heute nichts anhaben
…Euren Kunden und unserer Umwelt wäre sehr geholfen, wenn ihr den kernigen Sound Eurer unnützen Penisverlängerungen einfach ins Wageninnere verlegen könntet. Einerseits würde sich Eure Klientel dann noch ein wenig potenter fühlen, andererseits müssten wir Konstanzer dann nicht immer wieder vor Ohren gehalten bekommen, dass die Kürzesten im Thurgau wachsen:-)
Merke: Das Wetter lässt sich nicht durch Zuhauselassen der Regenhose beeinflussen. Ebenfalls völlig unbeeindruckt zeigt es sich vom kurz vor Verlassen des Hauses geäußerten Spruch “Gut, dass es nicht regnet.”
Erneut ist der Versuch kläglich gescheitert, einen neuen Rasierer zu kaufen: Nachdem ich etwa 20 Sekunden die erschlagende Auswahl an Gillette-Rasierern im Kaufland bewundert hatte, entschloss ich mich dazu, lieber 6 Äpfel zu kaufen und weiter abzuwarten, was noch alles mit meinem Gesicht passieren wird, wenn ich den alten, schon längst verstumpften 5-Euro-Rasierer weiterbenutze.
So muss ich Mitte April 2008 - knapp 30 Jahre nach Erstveröffentlichung durch meine Mama - euphemistisch konstatieren, dass die Auswahl des geeigneten Pflegeproduktes innerhalb einer konsumgetriebenen Überauswahl zu meinen weniger ausgeprägten Stärken gehört.
ps: Dafür achtete ich bei der Auswahl der Äpfel darauf, dass sie nicht, wie die im Nachbarkorb angepriesenen “Bio-Versionen”, den strapaziösen Weg aus Argentinien auf sich nehmen mussten, sondern aus der Nachbarschaft in ihre sorgfältige Verschweißung gehüpft sind